In meiner Arbeit widme ich mich den emotionalen Facetten einer MRT-Untersuchung. Angeregt durch eine persönliche Erfahrung, begann ich die Gedanken und Gefühle anderer Patient*innen zu sammeln um zugleich medizinische Machtstrukturen und Routinen zu hinterfragen.

Eine MRT-Untersuchung kann das emotionale Wohlbefinden auf vielfältige Weise beeinflussen. Häufig treten Ängste und Unsicherheiten auf, die bewältigt werden müssen. Gleichzeitig empfinden Menschen Faszination gegenüber der Technik oder nehmen die Untersuchung als Entspannung wahr. Besonders wichtig ist die Vorbereitung und Begleitung während des Verfahrens. Dabei stellt sich die Frage, ob Patient*innen ausreichend informiert und unterstützt wurden. Diese Themen bilden den Kern meines Abschlussprojekts.

Durch Interviews mit Patient*innen, habe ich die individuellen Geschichten und Perspektiven eingefangen um sie hörbar zu machen. Durch die künstlerische Herangehensweise möchte ich das Bewusstsein für die emotionalen Seiten medizinischer Untersuchungen schärfen, um Patient*innen als Menschen mit Gefühlen und Bedürfnissen zu sehen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, persönliche wie gesellschaftliche Perspektiven auf medizinische Realität zu hinterfragen und neu zu verhandeln.